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Abfall vermeiden

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Europäische Woche der Abfallvermeidung 2016:
Verpackungsabfälle vermeiden

Unverpackt Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs einkaufen und Verpackungsabfälle vermeiden: Wie kann das gehen? - Antworten darauf suchen wir gemeinsam mit vielen anderen Menschen und vielleicht auch mit Ihnen in der Zeit vom 14. November bis 1. Dezember 2016 in Kiel anlässlich der Europäischen Woche der Abfallvermeidung.

Tolles Programm vom 14. November - 1. Dezember

Mit freundlicher Unterstützung durch Unverpackt Kiel, Impulswerk Alte Mu e.V. und klik klima konzept 2030 der CAU hat der ABK ein abwechslungsreiches Programm zur Europäischen Woche der Abfallvermeidung zum  Thema "Verpackungsabfälle vermeiden" zusammengestellt.
Upcycling-Workshops und Vorträge in der Alten Mu, Matthias Meyer-Göllner in der Stadtbücherei, Lightcycle-Rohstoffwochen mit den Umweltpädagogen von Geoscopia und  Plastikvermeidungs-Workshops mit Brot für die Welt in Kieler Schulen nähern sich auf vielfältige Weise diesem Thema.
Eingerahmt von diesen Aktionswochen findet die lange Nacht der Abfallvermeidung am 24.11 ab 17.30 Uhr im CAP3 der CAU statt.

Melden Sie sich doch einfach zu einem der angebotenen Workshops an oder besuchen Sie einen oder auch mehrere der Fachvorträge und Diskussionsrunden und natürlich die lange Nacht der Abfallvermeidung am 24. November. Wir freuen uns auf Sie. Im Ankündigungsflyer finden Sie alle Informationen und Termine zum Vormerken!

Europäische Woche der Abfallvermeidung 2016 in Kiel (Programm) >>

24. November: Lange Nacht der Abfallvermeidung

In Kiel haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht für die Europäische Woche der Abfallvermeidung: Eine lange Nacht der Abfallvermeidung. - Was das ist? Informieren Sie sich in unserem Flyer und lassen Sie sich überraschen.

Lange Nacht der Abfallvermeidung in Kiel am 24.11.2016 (Programm) >>

Tauschen statt wegwerfen

Nicht alles, was im eigenen Haushalt überflüssig ist, muss im Müll landen. Mit der Kieler Tauschbörse hat der ABK ein Online-Portal ins Leben gerufen, durch die Dinge, die für andere noch einen Wert haben könnten, vor ihrer Reise in die Müllverbrennungsanlage gerettet werden.

Mit der Kieler Tauschbörse Abfall vermeiden >>

Mehr Tipps zur Abfallvermeidung

Eine volle und eine leere Pfandflasche
Beim Einkaufen fängt die Abfallvermeidung an und geht weiter im täglichen Leben beim Umgang mit Ressourcen, Produkten und Verbrauchsstoffen.








Wir nennen einige Alternativen:
  • Pfand drauf statt Ex und Hopp
  • Glas statt unkaputtbar
  • Wochenmarkt statt Plastik satt
    (Taschen mitnehmen!)
  • Unverpackt statt umverpackt
  • Geschenk statt Verpackung
  • Altpapier statt blütenweiß
  • Essig statt Chemie
  • Reparieren statt wegwerfen
  • Pumpen statt sprayen
  • Natürlich statt Kunststoff
  • Frische statt Folie
  • Mehrweg statt Einweg
  • Taschen statt Tüten
  • Hart bleiben statt weich spülen
  • Kompost statt Torf
  • Eintopf statt Eindose
  • Blauer Engel statt Schwarzer Peter
  • Fahr mal Rad statt Strafmandat
  • Wisch und wasch statt wisch und weg
  • Lesen statt kopieren
  • Originale statt Kopien
  • Alles frisch statt aus der Konserve
  • Selber machen statt kaufen
  • Kompostieren statt deponieren
  • Flohmarkt statt Sperrmüll
  • Inhalt statt Verpackung
  • Second-Hand statt immer neu
  • Großpackung statt viele kleine
  • Nachfüllen statt wegschmeißen
  • Leihen statt kaufen
  • Qualität statt schnell mal neu

Was kann die Endverbraucherin, was kann der Endverbraucher bewirken?

90 Prozent der Umweltbelastung eines Produktes entstehen bereits in der Produktions- und der Vertriebsphase. Die Umweltbelastungen beim Konsumieren und Entsorgen umfassen dementsprechend noch rund 10 Prozent.
Durch getrennte Abfallsammlung und Recycling nehmen Verbraucherinnen und Verbraucher Einfluss auf die letzten 10 Prozent Umweltbelastungen, durch Abfallvermeidung auf die gesamten 100 Prozent.

Verzichten aber nicht Einschränken:

Angehäufter Müll vor einem restmüllcontainer
Abfall vermeiden bedeutet, auf überflüssige Dinge zu verzichten, die zu Abfall werden könnten, oder diese Dinge nicht zu Abfall werden zu lassen.

Beim täglichen Einkauf zum Beispiel durch den Verzicht auf überflüssige Verpackungen und die Beachtung des Haltbarkeitsdatums. Oder durch Reparieren und Weiterverwenden. Oder durch Tauschen oder Verschenken, damit andere Personen den noch gebrauchsfähigen Gegenstand weiter nutzen können. Oder durch Mieten und Teilen.

Haltbarkeit, Nutzungsdauer, Qualitätsansprüche

Die Lebensdauer eines Produktes ist ein entscheidender Faktor dafür, wie oft wir dieses Produkt neu kaufen (Beispiele: Handys, Drucker, Elektronikgeräte aller Art). Es gibt Produkte, die eine von den Produzenten vorgegebene, nur begrenzte Lebensdauer erreichen können, so dass dadurch ein Neukauf "vorprogrammiert" ist. Die Alternative, eine Reparatur, ist für solche Produkte in der Regel nur schwer oder gar nicht möglich (keine Ersatzteile, Akkus etc.). Hinterfragen Sie die Gewährleistungszeiten. Informieren Sie sich über die Reparaturfähigkeit in der Zukunft und über Fragen zur Wiederverwendung der zu entsorgenden Altgeräte. Stellen Sie Ansprüche bezüglich nachhaltiger Produktion und Produktqualität und vermitteln Sie diese Ansprüche in Beratungsgesprächen den Verkäufer/innen. Berücksichtigen Sie auch diese Faktoren bei Ihrer Kaufentscheidung.

Externer Link zu Abfallberatung.de

Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Abfallvermeidung.

Die Abfallberatung im ABK hilft weiter

Unsere Abfallberatung gibt Tipps und Hilfen rund um das Thema Abfallvermeidung und hält Materialien für Kindergärten und Schulen bereit.

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